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integrationsprobleme
bin ich nun ununnerfrengisch oder ununterfränkisch
Tja, Integration, das ist wirklich eine schwere Sache, vor allem die deutsch-deutsche Integration. Man sieht es schon unterhalb Überschrift. Man glaubte damals, eine ziemlich gute Rechtschreibung und Grammatik zu haben, die Noten hatten es auch bestätigt. Aber dann der Schock, in eine andere Gegend auszuwandern. Schon schwierig sich mit der Sprache anzufreunden, dann auch noch das Gelernte aus der Schule über den Haufen schmeißen. da gibt es viele Wörter, die man neu erlernen muss, und das in meinem fast hohen Alter...? Die unnerfrengische Rächtschreibung und Gramadig ist für mich wirklich ein Gräuel, werde ich wohl nie erlernen.
Eigentlich ist Unnerfrangen ein schönes Land, wo der frängische Wein und das frängische Bier in Bächen fließen. Eigentlich das ideale Land, um dorthin zu „emigrieren“.
Wenn das mit der unnerfrengischen Mentalität nicht wäre. Von klein auf war ich bedacht, alles zu wissen, vieles zu erforschen, aber hier wird man gebremst. Das sinngemäße über-den-Tellerran-schauen ist hier verpönt. Schwer, eben umzudenken, sozusagen wieder schmalspurig und oberflächlich zu denken. In der unnerfrengischen Gemeinschaft sind eben noch Attribute wie Schubladendenken und Vorurteile zu haben wichtige Lebensregeln, welche den Kindern schon bei der Geburt mitgegeben werden. Mit weltoffenen Denken und Objektiv-realistischer Denkensweise stößt man sehr schnell an seine Grenzen, so etwas ist hier ungern gesehen. Die religiös-eingleisige Weltanschauung hat aber auch Vorteile, man braucht nur einen niederen Intelligenzquotienten, das primitive Denken schont immerhin auch sehr viele Gehirnzellen, welche man dafür beim Genuss der frengischen Spezialitäten wie Wein und Bier „opfern“ kann. Zuviele der funktionierenden Hirnzellen machen den Kopf eh nur viel zu schwer. Aber das kann auch Vorteile haben, denn es sind schon manche frengischen Zeitgenossen trotz dieses, für andere deutsche gesehen, Makels sogar Minister geworden. Oder habe ich mich da geirrt und die Quotenregelung hat hier lediglich gegriffen?
Auch muss ich es unterlassen, meine bisherigen Attribute wie Sarkasmus, Ironie und Zynismus nicht mehr anzuwenden, weil dies hier keiner versteht. Ich muss endlich lernen, mit primitiven Schimpfscharaden zu kommunizieren, damit man mir auch mehr Achtung entgegenbringt. Schwer, wenn man aus einem anderen Teil Deutschlands ist, sich hier zu integrieren, gerade mental.
Wie mal irgend so ein großer Dichter sagte, dass es viel leichter ist, sich nach aussen hin als IQ-Bestie darzustellen(hierin sind die Unnerfrangen spitze), als doof zu tun.
aber ich denke, eines Tages schaffe ich es, mich geistig in die unnerfrengische Gesellschaft zu integrieren, ich muss halt noch viel dazu zulernen, oder heißt das abzulernen? keine Ahnung! Vielleicht auch mich den frengischen Spezialitäten(Wein, Bier, Selbstgebrannter) widmen, bis durch das Absterben vieler Gehirnzellen, bis ich auch auf selbigen Niveau bin, vielleicht habe ich dann ne Chance sogar auf einen Regierungsposten.
PS: ich verspreche, mein möglichstes, das Ununnerfrengische abzulegen, dass ich auch mal ein richtiger Unnerfrange werde.
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